Mit Version 3.11.0 führte die RingConn-App die automatische Trainingserkennung ein. Die Funktion erleichtert es, Bewegung im Alltag zu erfassen, ohne jede Einheit zuerst am Smartphone starten zu müssen.
Diese Übersicht beschreibt die Einführung mit Version 3.11.0. Installieren Sie heute die neueste verfügbare App- und Firmware-Version. Funktionsumfang und Menübezeichnungen können sich seitdem geändert haben; damalige Entwicklungspläne sind keine Zusage für einen aktuellen Veröffentlichungstermin.

Sie müssen bei unterstützten Aktivitäten nicht erst das Smartphone hervorholen. Ihr RingConn-Ring kann die Bewegung selbst erkennen.
Gehen, Laufen, Radfahren und weitere unterstützte Bewegungen lassen sich automatisch und auch ohne aktive Verbindung zum Smartphone erkennen. Zusammenhängende Einheiten von mindestens etwa zehn Minuten können identifiziert und aufgezeichnet werden. Dabei wird die Herzfrequenz häufiger erfasst als im normalen Alltagsmodus. Das liefert mehr Informationen zur Belastung.
Zur Einführung konnten Sie mehr als 60 Aktivitätsarten manuell eintragen und damit Einheiten ergänzen, die nicht automatisch erkannt wurden. Korrekturen helfen dabei, die Einordnung und die daraus berechneten Werte an die tatsächliche Aktivität anzupassen. RingConn beschreibt dieses Feedback auch als Beitrag zur Weiterentwicklung der Erkennung.
Mit der RPE-Skala bewerten Sie, wie anstrengend sich das Training für Sie angefühlt hat. RPE steht für „Rating of Perceived Exertion“, also subjektiv empfundene Belastung. Die Skala reicht von 1 bis 10. Ihre Einschätzung kann die Berechnung des geschätzten Kalorienverbrauchs verfeinern.
Die App erstellt teilbare Trainingsübersichten mit Herzfrequenzverlauf, Belastungszonen und geschätztem Energieverbrauch. So können Sie Fortschritte festhalten und ausgewählte Ergebnisse mit anderen teilen.
Auch der Trainingsmodus für Aktivitäten im Freien wurde erweitert:
Die erste Phase konzentrierte sich auf häufige Bewegungsarten, um die Erkennung möglichst stabil zu gestalten. RingConn kündigte damals an, Nutzerfeedback einzubeziehen und bis zum Ende des betreffenden Jahres weitere beliebte Aktivitätsarten zu unterstützen.
Auch eine Anbindung der Trainingsdaten an externe Fitnessplattformen wie Apple Health und Google Health Connect wurde damals für das betreffende Jahr angekündigt. Ob eine bestimmte Aktivität oder ein Datentyp heute unterstützt wird, prüfen Sie in der aktuellen App und den aktuellen Integrationshinweisen. Die damalige Ankündigung allein bestätigt nicht den heutigen Funktionsumfang.
Die Einstellung finden Sie in der App. Der bei Einführung beschriebene Pfad lautet: Me → Settings → Function Management → Automatic Workout Detection. Je nach App-Sprache entspricht dies dem persönlichen Bereich, den Einstellungen und der Funktionsverwaltung. Aktivieren oder deaktivieren Sie dort die automatische Trainingserkennung.
Prüfen Sie folgende Voraussetzungen:
Ja. Laut der Einführungsbeschreibung können Sie Einheiten der letzten zwei Tage bearbeiten, zum Beispiel Aktivitätsart, Dauer und RPE-Belastung. Die App berechnet den geschätzten Kalorienverbrauch und die Belastungswerte anschließend neu.
RPE beschreibt Ihre subjektiv empfundene Belastung. Bewerten Sie die Einheit von 1 für sehr leicht bis 10 für maximale Anstrengung. Die App schlägt anhand der Herzfrequenz einen Ausgangswert vor. Ihre eigene Bewertung ergänzt die persönlichen Umstände der Einheit und kann die Kalorienschätzung verändern.
Die zehnstufige Skala erlaubt eine feinere Einschätzung als eine Einteilung in drei Belastungsstufen. Daraus folgt jedoch keine unabhängig belegte höhere Messgenauigkeit gegenüber anderen Marken. Kalorien bleiben eine Schätzung.
Die Berechnung berücksichtigt Aktivitätsart, Dauer und RPE-Belastung. Der Kalorienwert lässt sich nicht direkt bearbeiten. Ändern Sie einen dieser drei Ausgangswerte, wird die Schätzung neu berechnet.
Ja. RingConn beschreibt zur Einführung eine typische Verkürzung um ungefähr einen Tag. Während erkannter Bewegung werden Sensoren häufiger abgefragt. Wie stark die Laufzeit tatsächlich sinkt, hängt unter anderem von Trainingshäufigkeit, Dauer, Modell und Nutzung ab. An intensiven Trainingstagen kann der Verbrauch höher liegen als an Ruhetagen.
Wenn möglichst lange Laufzeit erforderlich ist, können Sie die Funktion beispielsweise an Ruhetagen oder vor sehr langen Aktivitäten vorübergehend ausschalten.
Der Beschleunigungssensor im Ring erfasst Bewegungsmuster. Beim Laufen entstehen beispielsweise rhythmische, stoßartige Signale; Radfahren erzeugt andere Muster. Das System berücksichtigt solche Signale zusammen mit Dauer und Belastung, um die Aktivität einzuordnen.
Manuelle Korrekturen ergänzen die erfassten Informationen. Die Erkennung kann trotzdem eine Aktivität übersehen oder falsch zuordnen.
RingConn beschreibt für erkannte Trainings eine verbesserte Herzfrequenzerfassung gegenüber dem normalen Alltagsmodus. Häufigere Messungen liefern mehr Daten für die Belastungs- und Kalorienschätzung. Die tatsächliche Qualität hängt jedoch unter anderem von Bewegung und Passform ab; eine garantierte Genauigkeit für jede Einheit lässt sich daraus nicht ableiten.
Laut RingConn reichen die Hardwaremöglichkeiten von Gen 1 nicht für die dafür erforderliche Datenerfassung und Verarbeitung aus.
Suchen Sie im Apple App Store oder im Google Play Store nach RingConn und installieren Sie die neueste verfügbare Version. Version 3.11.0 war die Einführungsversion dieser Funktion. Prüfen Sie anschließend auch, ob für Ihren Ring ein Firmware-Update angeboten wird.